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AfD und DGB bleiben unvereinbar

„Ich erkläre mich solidarisch mit dem DGB in Hanau und verurteile die Angriffe der AfD auf Hanauer Gewerkschafter“, so der gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Rainer Kräuter.

„Weil der DGB zum Protest gegen eine Veranstaltung mit der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch aufgerufen und ein ‚Gesprächsangebot‘ mit der AfD ausgeschlagen hatte, wurden der Hanauer DGB und seine Vertreter in der Öffentlichkeit massiv und zum Teil persönlich angegriffen. Die AfD schreckte auch nicht davor zurück, eine öffentliche Mahnwache gegen Linksextremismus und politische Straftaten vor dem Hanauer Gewerkschaftshaus durchzuführen. Damit vermittelte sie den Eindruck, die Vertreter des DGB stünden mit konkreten Straftaten in Verbindung. […]“ (Brief Soli-Erklärung II des DGB Südosthessen)

Darauf reagiert der thüringische Gewerkschaftspolitiker nachdrücklich: „Wer noch immer glaubt, dass irgendjemand in der AfD Politik für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer macht, hat hier einen weiteren Beweis dafür, dass die ‚Alternative für Deutschland‘ und ehrliche Gewerkschaftsarbeit im Sinne der Beschäftigten unvereinbar sind. Eine Partei, die zu Protesten vor Gewerkschaftshäusern aufruft, hat kein Interesse an starken Gewerkschaften und der Durchsetzung von Arbeitnehmerinteressen. Kräuter verweist in diesem Zusammenhang auf „die obskuren und die Gesellschaft spaltenden Demonstrationsbeiträge und Plenarreden des mittlerweile im Bundestag sitzenden AfD-Politikers Stephan Brandner und die des Thüringer Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke“.

Abschließend appelliert Rainer Kräuter nochmal an alle ehren- und hauptamtlichen Vertreterinnen und Vertreter in den Organisationen der Arbeitnehmervertretung: „Fallen Sie nicht auf die billigen und platten Argumente der AfD herein! Gewerkschaftsarbeit im Sinne der Beschäftigten ist mit den Hassreden und den arbeitnehmerfeindlichen Positionen der AfD nicht vereinbar. Stehen wir solidarisch Seite an Seite – auch mit den Kolleginnen und Kollegen in Hanau. Unsere Alternative heißt Solidarität.“


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