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Erfolgreiche Vertreter_innenversammlung im Erfurter Kaisersaal

Am 29. und 30. März 2014 haben sich die Genoss_innen aus den Thüringer Kreisverbänden im Erfurter Kaisersaal versammelt. Der Landesverband hatte zur Vertreter_innenversammlung eingeladen, um die Liste für die Landtagswahlen 2014 aufzustellen.

Zu Beginn konnten die Anwesenden unseren Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger begrüßen, der in einer kämpferischen Rede die Bedeutung der Landtagswahl in Thüringen für die Bundespolitik klar herausstellte. Thüringer kann mit einem Wahlergebnis, welches zu einem Politikwechsel führt, ein deutliches Zeichen für eine mögliche Änderung der Kräfteverhältnisse in Deutschland setzen. Bodo Ramelow könnte der erste LINKE Ministerpräsident der Bundesrepublik Deutschland werden.

Die Vorschläge für Platz 1 bis 16 wurden jeweils von der Landesvorsitzenden Susanne Hennig oder deren Stellvertreter, Steffen Dittes, begründet. Im Anschluss hatten die Kandidaten für den jeweiligen Listenplatz 5 Minuten Zeit, sich dem Plenum vorzustellen und weitere 3 Minuten, um Fragen zu beantworten oder ihren Unterstützer_innen zuzuhören. Den einen fiel die Vorstellung leicht, andere waren ein wenig oder auch deutlich nervös. Sogar unser Fraktionsvorsitzender, Bodo Ramelow, sprach gleich zu Beginn seiner Vorstellung von seiner eigenen Nervosität. Ungeachtet dessen umriss er in gewohnt klaren Worten unsere Positionen und spannte den Bogen von der Friedenspolitik über den Kali-Vertrag bis hin zur Familien-, Bildungs- und Kommunalpolitik.
In der anschließenden geheimen Abstimmung wurde Bodo Ramelow mit 93,2% zum Spitzenkandidaten unserer Liste für die Wahlen zum Thüringer Landtag nominiert.
Zur Überraschung aller marschierten dann ehemalige Bergleute aus Bischofferode in den Kaisersaal ein und überreichten Bodo Ramelow eine Grubenlampe und ein Transparent „Bischofferode ist überall“.

Zu einem Höhepunkt für uns gestaltete sich die Wahl von Katharina König auf Listenplatz 5. Die Begründung des Listenvorschlages durch Susanne Hennig berührte Katharina merklich.
Kaum die eigenen Vorbereitungen nutzend, sprach Katharina von ihrem Wirken im NSU-Untersuchungsausschuss, von ihrer Tätigkeit als Netzwerkpolitikerin und ihrem Kampf gegen Antifaschismus und Fremdenfeindlichkeit. Deutlich forderte sie die Weiterführung des NSU-Untersuchungsausschusses in der kommenden Wahlperiode des Thüringer Landtages ein.
Die Entwicklung ihres Wahlkreisbüros „Haskala“ hob Katharina zum Ende ihrer Vorstellung noch einmal hervor.

Katharina hatte mit 95,7% das beste Wahlergebnis der beiden Tage erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Der Kreisverband schlug Rainer Kräuter für Platz 24 vor. Gleich zwei weitere Mitbewerber – Ercan Ayboga und Maik Nothnagel – kandidierten ebenfalls für diesen Listenplatz.
Rainer, ausgehend von seinem Wissen und seinen Erfahrungen aus 30jähriger Dienstzeit bei der Polizei, will auf dem Gebiet der Inneren Sicherheit seinen Beitrag leisten, Thüringen zu fair-ändern.

In seiner Vorstellungsrede sprach er u.a. zur Bildungspolitik und stellte die Erzeugung von Armutsbiographien als Nährboden für Kriminalität heraus.

Katharina König ging in ihrer Unterstützungsrede auf den Zusammenhang zwischen linker und Gewerkschaftspolitik und deren Vertretung in der Linksfraktion im Thüringer Landtag ein. Die Notwendigkeit der polizeipraktischen Beleuchtung von Themen der Inneren Sicherheit im Thüringer Landtag durch einen "gelernten Polizisten" hobFrank Tempel in seiner Unterstützungsrede für Rainer Kräuter hervor, der nach Wahl und Stichwahl tatsächlich für Platz 24 der Landesliste nominiert wurde.

Mit der 2. Tagung des 4. Landesparteitages und der Vertreter_innenversammlung wurden an den beiden letzten März-Wochenenden die Voraussetzungen für einen starken Wahlkampf geschaffen.


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