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Überstunden schaden uns allen

Foto: DIE LINKE

Am Rande der Betriebs- und Personalrätekonferenz der Bundestagsfraktion DIE LINKE stellte Rainer Kräuter, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fest: „Überstunden schaden nicht nur den Beschäftigten in der freien Wirtschaft, sondern auch denen im öffentlichen Dienst. Neben der Tatsache, dass Überstunden das Risiko von Dienstunfällen deutlich erhöhen und sich gesundheitliche Risiken erheblich verstärken, wirken sich Überstunden auch negativ auf den Arbeitsmarkt aus. 160 Überstunden entsprechen nun mal einem Vollzeitarbeitsplatz – ein weiterer Mensch könnte also in Arbeit gebracht werden.“

Die Betriebs- und Personalrätekonferenz der LINKE-Bundestagsfraktion hat deutlich gemacht, dass Ausnahmetatbestände bei den Ruhezeiten nach dem Arbeitszeitgesetz einzuschränken sind.

Für den öffentlichen Dienst in Thüringen führt der Gewerkschaftspolitiker Kräuter aus, dass die arbeitszeitrechtlichen Vorschriften mit den europäischen Normen harmonisiert werden müssen. Regelungsbedarfe gibt es u.a. bei der arbeitszeitrechtlichen Anerkennung von Bereitschafts- und Ankleidungszeiten insbesondere bei der Thüringer Landespolizei, dem Thüringer Justizvollzug und der Steuerverwaltung.


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