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Letzte Fotos.

Das letzte Foto fürs WahlkampfBILDERbuch 2019 – und zur Erinnerung noch das aus dem WahlkampfBILDERbuch 2014.

Der letzte Infostand.

Sa., 26.10. – noch 1 Tag bis zur Wahl

 

Zum letzten Mal ist heute unser Wahlkampfmobil unterwegs.

Der letzte Infostand, die letzten Bürger_innengespräche.

Viele haben schon gewählt.

Viele wünschen uns Erfolg...

Über sieben Brücken musst Du geh’n.

Freitag, 25. Oktober – noch 2 Tage bis zur Wahl

Vielleicht sind’s auch acht oder neun Brücken. Aber mit der Zahl der „Katze-Brücken“ in Katzhütte kann Rohrbach, wo Johannes heute verteilen soll, nicht mithalten. Ich werde den letzten noch fehlenden Ort der VG Schwarzatal in Angriff nehmen, Meura.

Zuvor aber der letzte Infostand auf dem schiefen Marktplatz in Königsee. Und am späten Nachmittag steht noch Rudolstadt-Ost auf meinem Plan. Dort müssen noch Postkarten gesteckt werden.

Die letzten Helfer.

Do., 24. Oktober – noch 3 Tage bis zur Wahl

Heute kommen zum dritten und letzten Mal (in diesem Landtagswahlkampf) Helfer aus einem anderen Landesverband. Nach den Genoss_innen aus Hessen und Berlin kommen heute zwei aus Mecklenburg-Vorpommern. Die weißen Flecken auf der Landkarte haben deutlich abgenommen und mit Hilfe der beiden, die heute in Meuselbach-Schwarzmühle „Schwarzatal-Postkarten“ verteilen, ist klar: wir werden nahezu den gesamten Wahlkreis erreichen – fast flächendeckend.

Während die Helferin und der Helfer „in die Berge“ fahren und Karten in die Briefkästen stecken, führen Birgit und ich den letzten Infostand in Bad Blankenburg durch. Die Quotierung ist heute deutlich besser als bei mancher innerparteilichen Wahl.

Einige Genoss_innen, die beim Infostand mitwirken wollen, finden sich im Laufe des Nachmittags auch noch ein. Die Stimmung ist genauso gut wie das Wetter, meine Gesprächspartner_innen stellen Fragen oder schildern Probleme. Am Ende stehen häufig gute Wünsche für den Wahlausgang am Sonntag.

Abends kommt dann die Mitteilung unserer beiden Freunde aus Meck-Pomm:

          ... Wir sind jetzt fertig und fertig. Welch schöne Gegend und welch schöne Berge. ...

 

Nochmals allen "eingeflogenen" Helfer_innen unseren herzlichen Dank - den Hess_innen, den Berliner_innen und den Genoss_innen aus Meck-Pomm. Ohne Euch hätten zahlreiche Postkarten ihren Weg in die Briefkästen der Einwohnerinnen und Einwohner des Wahlkreises nicht gefunden. Dank für die tolle Unterstützung!

Kein Infostand.

Mi., 23. Oktober – noch 4 Tage bis zur Wahl

Ich sitze fest. Mein Auto will nicht. Als es endlich wieder fährt, ist die für den Infostand eingeplante Zeit vorbei. Ich schaffe es gerade noch rechtzeitig zum Folgetermin.

Ein Bürger sucht meine Hilfe. Wir treffen uns in meinem - arg vom Wahlkampf gezeichneten - Büro und er schildert seine Probleme. Mal sehen, ob ich helfen kann...

Übrigens: seit voriger Woche gibt es diese und drei weitere Großflächen im Wahlkreis mit diesem Motiv:

Hübsch, dieses Unterweißbach.

Di., 22. Oktober – noch 5 Tage bis zur Wahl

Während ich zum letzten Mal beim Untersuchungsausschuss „Aktenlager Immelborn“ mitarbeite – heute wird der Abschlussbericht beschlossen –, dürfen meine beiden Vor-Ort-Team-Mitglieder das wunderbare Herbstwetter im ebenso wunderbaren Urlauberort Unterweißbach genießen und Postkarten in Briefkästen stecken.

Nochmal: Abwechslungsreich.

Montag, 21. Oktober – noch 6 Tage bis zur Wahl

Heute ist U18-Wahl in Königsee. Vier der sechs eingeladenen Kandidaten sind da: Rechts von mir sitzt Herbert Wirkner von der CDU, links Oliver Weder von der SPD. Außerdem ist Frank Bock, der Kandidat der Grünen da. Der FDP-Platz bleibt frei und wird erst nach einer guten halben Stunde vom Kandidaten Henry Götze besetzt. Der Kandidat der AfD lässt sich auch heute wieder vertreten. Mit dem letztlich erzielten Wahlergebnis bei den 50 Regelschülern bin ich allerdings nicht zufrieden.

 

Die Zeit bis zur Abendveranstaltung reicht noch, um einen weiteren Ort der VG Schwarzatal abzuarbeiten: Oberweißbach. Dann fahren wir nach Bad Blankenburg, wo der Referent des Abends schon in den Startlöchern steht. Leinwand an die Wand, Beamer aufgestellt, Gäste begrüßt und schon kann Ralph Lenkert beginnen. „Sozial-ökologischer Umbau – LINKE Klima- und Umweltpolitik“ ist sein Thema. Hier liefert Ralph Argumente und Denkansätze, die mindestens einige von uns in Erstaunen versetzen. Der nächsten Diskussion mit Leugnern des Klimawandels können wir nun gelassener entgegensehen.

Heute wird's steil!

Sonntag, 20. Oktober – noch 7 Tage bis zur Wahl

Am Vormittag sind die Berliner nochmal mit von der Partie, und ich fahre zum Verteilen mit ihnen in den Ort mit der steilsten Dorfstraße Deutschlands – nach Deesbach.

Gestern, in Katzhütte, waren sie zum Schluss gekommen, dass man in Berlin in deutlich kürzerer Zeit mit deutlich weniger Schritten immens mehr Briefkästen bestücken kann. Heute kommt das Rauf und Runter dazu. Hoffentlich fällt der zu erwartende Muskelkater nicht zu heftig aus! Auf jeden Fall haben sie was zu erzählen in ihren Berliner Basisorganisationen.

Und wir sind unserem Ziel, (fast) alle Haushalte mit unseren Postkarten zu erreichen, wieder einen Schritt nähergekommen.

Herzlichen Dank unseren Berliner Genoss_innen!

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Sa., 19. Oktober – noch 8 Tage bis zur Wahl

 

Früh Infostand in Rudolstadt, am Nachmittag gehen die Steckaktionen weiter – heute mit Wahlkampfhilfe aus der Bundeshauptstadt.

Und was macht man am Abend mit Berliner Genossen? Richtig! Thüringer Bratwürste und Rostbrätel essen und ein Bier trinken.

Die Rostbrätel sind natürlich selbst eingelegt und alles selbst gebraten.

 

Rudolstadt ist bunt.

Freitag, 18. Oktober – noch 9 Tage bis zur Wahl

Mit einem Infostand auf dem (sehr schiefen) Markt von Königsee fangen wir den Tag an, verteilen Infomaterial, führen Bürgergespräche, beantworten Fragen. Nach einer kurzen Mittagspause im Wahlkreisbüro in Bad Blankenburg, wo wir neue Infotüten packen und fehlendes Material ergänzen, geht es weiter nach Rudolstadt.

Dort ist ein Familienfest der AfD auf dem Marktplatz angekündigt. Es ist dann doch nur ein Drittel des Marktplatzes, der für die AfD abgezäunt ist.

Die Rudolstädter halten mit einem (nicht eingezäunten) eigenen Familienfest am Güntherbrunnen gegen. Theater und verschiedene Initiativen beteiligen sich ebenso wie SPD, Grüne und CDU – und natürlich auch wir. Neben unseren Wahlkampfmaterialien liegt heute viel buntes Infomaterial unserer [ˈsolid]-Gruppe und auch die Standbesetzung ist wunderbar jugendlich.

Während auf dem Marktplatz deutsche Volksmusik dudelt, unterbrochen u.a. von Brandner- und Höcke-Rede, gibt es am Güntherbrunnen Theater und Gesang, Spiele und internationale Tänze. Wieder einmal beweisen die Rudolstädter, dass ihre Stadt, die Stadt der Tanzfeste, bunt und international ist.

Die letzte Sitzung?

Do., 17. Oktober – noch 10 Tage bis zur Wahl

Heute findet also zum dritten Mal die letzte Plenarsitzung der 6. Legislaturperiode des Thüringer Landtags statt. Ich hoffe sehr, dass es nun wirklich DIE LETZTE ist.

Am Nachmittag führen wir den geplanten Infostand in Bad Blankenburg durch. Neben vielen netten Gesprächen und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern gibt es aber auch etwas Ärger, dem die Kollegen der Thüringer Polizei mit Aufnahme der Personalien des "Besuchers" ein vorläufiges Ende machen. Wir lassen uns weder beschimpfen noch bedrohen, ohne angemessen zu reagieren. Nun muss sich die Justiz mit dem Fall befassen.

Abwechslungsreich.

Mi., 16. Oktober – noch 11 Tage bis zur Wahl

Infostand in Rudolstadt. Früh geht es bei Regen los. Dann scheint die Sonne. Dann regnet es wieder. Aber wir haben ja einen schönen roten Pavillon, der wasserdicht ist. Entgegen anderslautenden Vermutungen in den (sogenannten) sozialen Netzwerken ist das Interesse groß, und ab und zu sind sogar alle vier Helfer_innen in Bürgergespräche vertieft. Die auf dem Foto zu sehende, gerade den Stand ansteuernde Bürgerin bringt unsere "Bildreporterin" dazu, das Fotografieren umgehend zu beenden und sich um sie zu kümmern.

Am Nachmittag geht es dann wie an den Vortagen wieder von Briefkasten zu Briefkasten. Diesmal in Cumbach. Zwischenzeitlich startet ein Saalfelder Genosse seine erste Helferrunde in meinem Wahlkreis und trägt Postkarten "VG Schwarzatal anno 2019" in Schwarzburg aus.

Bitte 2x Werbung.

Di., 15. Oktober – noch 12 Tage bis zur Wahl

Den positiven umweltpolitischen Ansatz, den Briefkasten mit einem „Keine Werbung!“- oder dem freundlicheren „Bitte keine Werbung einwerfen!“-Aufkleber zu dekorieren, verstehen wir und begrüßen ihn (eigentlich), leider hindert uns dieser auch am Einwerfen unserer Wahlwerbung.

Besonders erfreulich sind dann (äußerst selten auftretende) Briefkästen mit "Bitte 2x Werbung".

Wir versuchen jedenfalls unser Möglichstes, um allen Wünschen gerecht zu werden – heute wieder mit zwei Zweier-Teams – drei Genossen und drei „Solids“. Das passt nicht? Doch, denn zwei von uns Vieren sind beides: Genosse und [ˈsolid]-Mitglied. – Heute sind Hengelbach, Thälendorf, Solsdorf, Dröbischau, Ober- und Unterschöbling sowie Barigau, Egelsdorf, Neu-Leibis und Döschnitz dran. Außerdem erhalte ich am Abend noch die Fertig-Meldung für einen großen Teil von Volkstedt-West. – Auch heute: herzlichen Dank allen Helfern!

Von Briefkasten zu Briefkasten zu Briefkasten...

Mo., 14. Oktober – noch 13 Tage bis zur Wahl

Gemeinsam mit Johannes und zwei Mitgliedern unserer [ˈsolid]-Gruppe sorge ich heute für Post in Milbitz, Leutnitz und Rottenbach, Paulinzella, Quittelsdorf und einem großen Teil von Rottenbach. Am Nachmittag erhalten wir weitere Unterstützung und verteilen Postkarten in der Kernstadt Königsee, in Dörnfeld a.d.H., Garsitz, Unterköditz, Oberköditz und Horba. Am Abend stehen viele tausend Schritte auf meiner Uhr... Zu Hause habe ich auch noch die "Fertig"-Meldung für Schaala, Eichstädt und Keilhau erhalten. Es geht vorwärts!

Allen Helfern, den Einheimischen wie den "Weitgereisten", danke ich herzlich.

Wochenend' und Sonnenschein.

Sonnabend, 12. Oktober – noch 15 Tage bis zur Wahl

Um 9 beginnt der Infostand in der Fußgängerzone in Rudolstadt. Simone, Hubert, Jörg und Daniel sind zum Helfen gekommen und Birgit kommt etwas später auch noch. Das Wetter ist herrlich – goldener Oktober. Nur ein paar heftige Windböen machen uns zu schaffen. Wir können den Pavillon aber retten und das Infomaterial auch.

Mittagspause. Halb drei geht’s weiter. Auf die Minute genau kommt unser Ministerpräsident am Güntherbrunnen an, um dem orientalischen Café und Imbiss "Rudolsham" den versprochenen Besuch abzustatten. Amjad, der im Herbst 2015 aus Syrien nach Deutschland geflüchtet war und in Rudolstadt sein neues Zuhause gefunden hat, eröffnete 2017 einen orientalischen Laden in Rudolstadt. Jetzt kam das Café und Bistro in der Marktstraße hinzu. Eine halbe Stunde ist Zeit zum Gedankenaustausch.

Dann geht es weiter zur Stadtführung. Daniel, ehrenamtlicher Stadtführer zeigt dem Ministerpräsidenten und allen, die sonst noch dabei sind – das sind unter anderem wir Direktkandidaten Katharina König-Preuss und ich sowie Kommunalpolitiker der LINKEN – einen kleinen Teil seiner Heimatstadt. Und selbst alteingesessene Rudolstädter können dabei noch Neues erfahren.

 

Genauso pünktlich geht es dann weiter nach Bad Blankenburg zu einer Gesprächsrunde mit dem Fröbelkreis.

Währenddessen steht an der Stadthalle schon unser Infostand, den Louis und Johannes aufgebaut haben und betreuen.

Nach und nach treffen die ersten Interessierten ein und als Katja Maurer und Björn Harras die Veranstaltung um 19 Uhr eröffnen, ist der Saal voll.

 

Zuerst werden Katharina und ich vorgestellt. Wir sollen dann pantomimisch unseren Lieblingsaspekt aus dem Regierungsprogramm darstellen. Wer kommt auf eine solche Idee?

Katharina formt mit den Händen ein Herz. Das steht für solidarische Politik, die alle gesellschaftlichen Gruppen einbezieht und nicht ausgrenzt. Ich reiße jubelnd die Arme hoch, denn ich habe das Gefühl, wir freuen uns zu wenig. Thüringen ist viel mehr als nur die Summe seiner Probleme.

Dann erscheint Bodo Ramelow, spricht über Erreichtes und offene Baustellen. Anschließend stellen Katja und Björn ihm Publikumsfragen – zu Wildschweinen und Windenergie, zur Linkenmühlenbrücke und zu einem möglichen Verbundticket Nahverkehr. Und dann passierte, was wohl zuvor bei keiner Veranstaltung „Bodo Ramelow vor Ort“ passiert war: der Ministerpräsident war sprachlos und hatte keine Antwort parat. Die Frage hieß: Was wollten Sie schon immer mal das Publikum fragen?

Er verspricht eine Antwort per Twitter, hat sie dann aber doch sehr plötzlich bereit, als er beim nächsten Thema – es geht um den Angriff der türkischen Armee auf die YPG in Nordsyrien – über seinen eigenen Satz "...und ich frage Sie..." stolpert. Wissen will er, wie es möglich sei, dass – obwohl die Nato sich als Wertegemeinschaft definiert – die Türkei die YPG-Milizen in Syrien angreift, die enger Verbündeter der USA im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat waren.

Die Veranstaltung endete mit Bodo Ramelows Aufforderung "Ich sage Ihnen nicht ‚Wählen Sie mich!‘ Aber bitte – gehen Sie wählen!"

Ruhe vor dem Sturm.

Freitag, 11. Oktober – noch 16 Tage bis zur Wahl

Heute arbeitet jeder für sich den Kleinkram ab, der in den letzten Tagen liegenblieb. Ansonsten ist dann Ausruhen für den morgigen Großkampftag angesagt.

Kein Sonderplenum. Aber Wahlkampf.

Donnerstag, 10. Oktober – noch 17 Tage bis zur Wahl

9 Uhr Sonderplenum. Mit einer Schweigeminute gedenken wir Abgeordneten des Thüringer Landtags der Opfer des gestern verübten Anschlags von Halle und stimmen unter dem Eindruck des feigen und brutalen Anschlags mit rechtsextremer Motivation der fristverkürzten Behandlung eines CDU-Antrages zu Personalfragen der Gedenkstätte Buchenwald ebenso wenig zu wie der eines AfD-Antrages zum Verfassungsschutz.

Die Bedeutung des Geschehenen verbietet äußerst unpassende thematische Verquickungen mit Personalangelegenheiten bzw. einem Konflikt eines einzelnen Ex-Mitarbeiters mit den Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Instinktlos wäre auch gewesen, wenn sich gerade heute die Rechtsaußenpartei AfD als angebliches Opfer des Verfassungsschutzes darstellt.

heißt es dazu u.a. in der gemeinsamen Pressemitteilung der Koalitionsfraktionen. – Das Sonderplenum wird am 17. Oktober stattfinden.

Johannes und Louis sind mit Zeitungen und Postkarten unterwegs in Unter- und Oberhain, Mankenbach, Aschau, Allendorf, Bechstedt und Storchsdorf.

Und ich habe am Nachmittag Zeit für Infostand-Vorbereitungen, Post und alles, was noch so anfällt. Im Bad Blankenburger Büro sind die Genossen dabei, den Anstoß, der heute aus der Druckerei kam, auf den Weg zu seinen Leserinnen und Lesern zu bringen.

Krank – stationäre Einweisung – OP – wieder gesund.

Mi., 09. Oktober – noch 18 Tage bis zur Wahl

Kurz nach sieben gebe ich den Schlüssel des Ratskellers im Rathaus ab und fahre nach Bad Blankenburg. Schnell alles Notwendige für den Infostand in Rudolstadt eingeladen und Infostand aufgebaut. Der stand um 9. Hubert und Jörg waren da und haben geholfen. Während der zweieinhalb Stunden Infostand in der Rudolstädter Fußgängerzone führten wir zahlreiche Gespräche, nicht nur Kinder drehten begeistert am Glücksrad, freuten sich über ihre Gewinne. Mehr als hundert Infotüten und auch „unverpackte“ Infomaterialien gingen über den Tisch. Die Gesprächspartner stellen Fragen, wir diskutieren über das Regieren und die zukünftige Politik. Ein Gespräch wird mir aber besonders in Erinnerung bleiben, das mit der Köchin aus dem ehemaligen VPKA Rudolstadt, denn die hat früher für uns nicht nur vorzügliche Klöße gekocht.

Um 12 geht es weiter nach Saalfeld, um den Rest des Tages mit meinem wunderschönen Wahlkampfmobil zu bestreiten. Der in die Jahre gekommene Barkas macht aber noch in Saalfeld schlapp. Die vor Ort vorgenommene Operation am offenen Herzen hilft nicht, er braucht eine stationäre Behandlung. Also darf mein kleiner Dunkelblauer wieder ran. Es geht nach Bad Blankenburg. Rund 1.200 „Bodo kommt“-Flyer stecke ich in die Briefkästen. Zwischenzeitlich erfreut mich die Meldung, dass unser Wahlkampfmobil wieder mobil, gesund und einsatzbereit ist.

Ich stelle alles für den morgigen Infostand bereit, der in Bad Blankenburg stattfinden soll und mache erst mal Feierabend. Es ist 19 Uhr und morgen früh muss ich ins Plenum.

Zeitungen verteilen und Bürgerforum.

Dienstag, 08. Oktober – noch 19 Tage bis zur Wahl

Wie immer sitze ich früh am PC und erledige Post und ähnliches. Dann starten Johannes und ich den gemeinsamen Tag mit einer Verteilaktion. Heute stehen Milbitz, Paulinzella, Unter- und Oberschöbling, Egelsdorf, Barigau und Dröbischau auf dem Plan... Das Wetter ist „bombig“ - Herbst eben.

Am Abend dann das Bürgerforum mit unserer Landespartei- und -fraktionsvorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow im (ehemaligen) Königseer Ratskeller.

Hier Susannes Facebook-Eintrag dazu:

Rainer & ich hatten heute einen spannenden #Diskussionsabend in #Königssee zu: Bilanz von #r2g in #Thüringen, #Feuerwehren, #Klimapolitik, #Aufstieg der extremen #Rechten uem. Danke! Rainer Kräuter #LINKE #wirmachensgerecht #ltwth19

Zeitungen verteilen im Wahlkreis...

Mo., 07. Oktober – noch 20 Tage bis zur Wahl

Post gab es heute in Rottenbach, Solsdorf, Thälendorf, Leutnitz, Unter- und Oberköditz sowie in Horba.

... und Weltenbrand in Berlin.

Birgit ist gestern Abend mit Tom nach Berlin gefahren, den PC hat sie aber im Gepäck. Dem Home-Office steht also nichts im Weg. Und neben dem Anstoß stehen noch einige weitere Aufgaben an, die man überall lösen kann, wenn man über einen Internet-Anschluss verfügt.

Grund der Fahrt ist ein Weihnachtsgeschenk, das die beiden bekommen hatten: Konzertkarten. Aber bestimmt wird Konstantin Wecker mit seinem neuen Programm „Weltenbrand“ die beiden motivieren…

Tom schreibt anschließend – mitten in der Nacht – für den Anstoß noch einen kleinen Artikel über das Konzert. Die Begeisterung ist groß – und der Anstoß wird auch noch fertig.

Plakat-Rallye.

So., 06. Oktober – noch 21 Tage bis zur Wahl

Im Haskala gibt's heute Frühstück für alle Helfer, die zur Plakat-Rallye starten wollen. Die letzten „weißen Flecken“ sollen verschwinden und nebenbei auch zerstörte und „verschwundene Plakate“ ersetzt werden. Johannes ist mit dabei. Nach dem Frühstück und detaillierter Routenplanung sitzen zwei Mitglieder unserer [ˈsolid]-Gruppe mit in seinem Auto. Rudolstadt, Schaala, Pflanzwirbach, Schwarza-Nord, Volkstedt, Unterschöbling, Oberschöbling, Lichta, Barigau, Unterhain, Oberhain und Schwarzburg werden (erneut) plakatiert. Herzlichen Dank den Dreien und allen, die heute noch geholfen haben!

Wochenende und Wahlkampf.

Sa., 05. Oktober – noch 22 Tage bis zur Wahl

 

Heute ist Markttag in Rudolstadt – eine gute Gelegenheit, einen Infostand durchzuführen.

Wahlkampf trotz des Brückentags.

Freitag, 04. Oktober – noch 23 Tage bis zur Wahl

Leider findet heute wegen des Brückentages in Königsee kein Markttag statt, so dass es nicht lohnt, einen Infostand durchzuführen – zumal der leichte Nieselregen keine Spaziergänger vor die Tür lockt. Also machen wir aus der Not eine Tugend, schließlich sind wir wasserdicht. Die Briefkästen müssen ja auch befüllt werden.

Dann fährt Birgit mit Johannes nach Saalfeld. Johannes kommt von dort mit neun schweren Kartons in unsere Wahlkampfzentrale nach Bad Blankenburg. In den schweren Kartons – immerhin je 22 bis 25 kg – sind unsere individuellen Postkarten für alle Haushalte Rudolstadts, Bad Blankenburgs und der VG Schwarzatal. Die beiden Kartons mit den Karten für Königsee kamen bereits am Dienstag an.

Johannes und ich bereiten noch Material für die geplanten Infostände und die nächsten Verteilaktionen vor. Birgit sitzt am Anstoß, der zu Wochenanfang in die Druckerei soll.

Ein Resümee der ganzen Legislaturperiode an Rudolstädter Briefkästen

Mittwoch, 02.10. - noch 25 Tage bis zur Wahl

Heute bespanne ich mit Karsten den Barkas. Es geht nach Rudolstadt zur Steckaktion. Während ich durch die Rudolstädter Straßen gehe und Briefkästen bestücke, denke ich über den gestrigen Tag nach. Es war der letzte Plenartag im Landtag.

Ich durfte die letzte Redeliste führen und darüber wachen, dass auch die Redezeiten eingehalten werden. Zu Beginn der Sitzung war ich doch auch sehr ergriffen. Fünf Jahre sind eine gewisse Zeit. Was habe ich alles erlebt? Was habe ich auch privat erlebt? Wie habe ich mich verändert? Wann werde ich zu Bewertungen kommen? Was ist alles aufzuarbeiten? Heute sage ich: Ich habe sehr gerne die Verantwortung getragen. Es war die meiste Zeit nicht leicht. Die Debatten mit unseren Genossen, Steffen Dittes, Katharina König-Preuss, Sabine Berninger, Frank Kuschel und Ralf Kalich im Arbeitskreis Inneres und Kommunales haben mich zunächst verunsichert, aber dann auch nachhaltig geprägt. Heute möchte ich mich bedanken, dass ich das erleben durfte. Heute sage ich auch Danke an mein Team: Birgit Pätzold, Johannes Häfke und auch Gina Hoffmann, die mich nach Kräften unterstützten. Ich weiß, dass es keine leichte Aufgabe war. Auch daran habe ich bei den Worten der Präsidentin gedacht. Ich dachte aber auch an meine Familie, für die ich wegen des Mandats weniger Zeit hatte, und ich dachte auch an meine Hobbys, die ich fast komplett vernachlässigen musste. Und ich dachte daran, wie es wohl weiter gehen wird. Was werde ich so oder so anders machen - was war richtig und was war falsch? Dann lauschte ich der Debatte und am Ende des Tages war es gut, dass ich andere Aufgaben hatte.

Und während ich darüber sinniere, bin ich am letzten Briefkasten für heute angekommen. Ich bringe den Barkas in seine Schlafgarage, fahre nach Bad Blankenburg und bereite den Infostand für Freitag vor. Morgen ist Feiertag. Tag der Deutschen Einheit. Wie sehr die Unterschiede von Löhnen, Renten, Fördermitteln, Chancen, sozialer Gerechtigkeit, die Anerkennung von Lebensleistungen und vieles andere mehr das Land heute immer noch spalten, stimmt mich nachdenklich und empört.

Es geht weiter, denn erst wenn der Kampf für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West erfolgreich beendet wird, ist auch die Deutsche Einheit abgeschlossen.

Letzter Plenartag: NSU-Bilanz, Emotionen.

Dienstag, 01.10. – noch 26 Tage bis zur Wahl

Heute ist letzter Plenartag. Ich muss vorn sitzen. Als Birgit Dietzel Worte des Dankes findet, werde ich sehr nachdenklich, bin emotional berührt. Die letzten fünf Jahre waren eine spannende Zeit.

Der letzte Plenartag ist aber auch der Tag, an dem der NSU-Untersuchungsausschuss seine Arbeit beenden muss. Die Verbrechen des NSU, die Umstände dazu, bleiben unvergessen. Die Namen der Opfer bleiben unvergessen.

Enver Şimşek
Abdurrahim Özüdoğru
Süleyman Taşköprü
Habil Kılıç
Mehmet Turgut
İsmail Yaşar
Theodoros Boulgarides
Mehmet Kubaşık
Halit Yozgat
Michèle Kiesewetter

Die Aufklärung muss weitergehen. Das Motiv der Tötung der Polizeibeamtin Michèlle Kiesewetter ist nach wie vor nicht ermittelt. Der NSU-Untersuchungsausschuss ist damit mit seinem Anspruch, auch dies aufzuklären, leider gescheitert. Die geleistete Arbeit verdient dennoch Respekt.

Der NSU-Untersuchungsausschuss dokumentiert das Versagen des Staates.
Weitere Aufklärung in der nächsten Legislatur.

Polizei-Modenschau, Erinnerungen und Planungen.

Montag, 30.09. – noch 27 Tage bis zur Wahl

Morgen ist die letzte Plenartagung der Legislaturperiode. Alle, die vor Jahren der Landesregierung und dem Landtag ein vorzeitiges Ende prophezeit haben, müssen sich nun sputen, denn sie haben nur noch bis morgen Zeit, dieses vorzeitige Ende herbeizuführen. Ich bin froh, dass die Schwarzmaler am Ende nicht Recht behalten haben. Es war nicht immer leicht und es musste auch einiges geschluckt werden. Dass sich das am Ende aber gelohnt hat, zeigt die Bilanz der Regierung und vor allem unsere – die der Parlamentarier im Landtag.

Heute gehe ich aber zur Ernennung der Absolventen des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes in Meiningen. Immer, wenn ich hier aus dem Auto steige, erinnere ich mich an viele anstrengende und auch schöne Stunden. Heute war hier auch Modenschau: Ich wünsche der neuen Uniform des Freistaates Thüringen einen guten Start.

Das Team arbeitet mir inzwischen den ganzen Tag zu und klebt Plakate für den 8. Oktober. Da wird nämlich unsere Fraktions- und Landesvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow in Königsee gemeinsam mit mir zum Bürgerforum laden. Wer Lust und Interesse hat, ist eingeladen, ab 18.30 Uhr im Ratskeller Platz zu nehmen. Aber darauf werde ich in den kommenden Tagen noch einmal zurückkommen.

Abends trifft sich der Kreisvorstand und auch das gesamte Team ist vor Ort. Wir planen gemeinsam mit dem Kreisverband der LINKEN den Wahlkampf meiner Kollegin Katharina König-Preuss und meinen. Viel ist schon bewegt worden, viel hängt aber noch. Besonders freue ich mich auf die Postkarten, von denen morgen die erste Charge kommt. Ein weiteres tolles Gemeinschaftsprodukt aus dem Ä-Team: es gibt selbstgemachte historische Karten einer modernen freiwilligen Gebietsgliederung.

Das Wort zum Sonntag.

Sonntag, 29.09. – noch 28 Tage bis zur Wahl

Diese Woche wurden die Ergebnisse einer Umfrage eines Meinungsinstituts veröffentlicht, nach denen DIE LINKE in Thüringen zur Zeit mit 29 Prozent Zustimmung bei den Wähler_innen stärkste Fraktion im Landtag würde. Ich halte von solchen Umfragen nichts. Schon in der Vergangenheit wichen solche Umfragen frappierend von den dann real eintretenden Wahlergebnissen ab. Es kommt einem manchmal so vor, als würde Politik nicht mit Sachthemen gemacht, sondern mit Etiketten und Logos. Je roter, gelber, grüner oder schwärzer eine Position in die Öffentlichkeit gedrängt wird, desto richtiger wird sie doch nicht. Aber viele Menschen verbinden viel mit Symbolik. Das hat auch die Diskussion gezeigt, die nach dem Ordnungsruf für meine Bundestagskollegin Martina Renner, den sie für das Tragen eines Antifa-Stickers von Wolfgang Kubicki bekommen hat, ausgebrochen ist. Dieses Symbol scheint viele Menschen abzuschrecken. Sie verbinden es mit fliegenden Gehwegplatten, brennenden Autos und zerdepperten Schaufenstern. Nichts davon hat mit dem Antifa-Logo zu tun. Antifa ist keine Vereinigung, der man beitreten kann oder die man verfolgen kann. Antifa ist jede und jeder, der sich aktiv gegen Faschismus engagiert, also Antifaschist ist. Es ist auch wichtig, die Symbolik zu kennen, von der man sich beeindrucken lässt.

Wochenende und Polizei.

Sonnabend, 28.09. – noch 29 Tage bis zur Wahl

Am Wochenende ist eigentlich Wochenende. Wir achten alle viel zu wenig auf die Zeit, die wir brauchen, um uns vom Alltag zu erholen. Und das ist ganz ernst gemeint. Ob Ehrenamt oder Mandat - ob Lohnarbeit oder Selbstständig - wer zu viel arbeitet, bricht irgendwann zusammen. Als Gewerkschafter sinniere ich über Wochenarbeitszeiten und schicke mein Team für zwei Tage zum aktiven selbstbestimmten Wochenende. Das heißt, einmal gar nichts zu machen und anderen privaten Interessen nachzugehen. Überhaupt denke ich, dass wir in Zeiten leben, in denen wir darüber nachdenken sollten, ob weniger Arbeit nicht sogar produktiver ist. Ich mache mir Gedanken.

Ich selbst begebe mich heute zur Landespolizeiinspektion in Saalfeld zur "Visite". In der LPI informiere ich mich über die aktuelle Situation der Thüringer Landespolizei aus der Sicht der Behördenleitung und aus der Sicht der Beschäftigten. Dabei fällt mir auf, dass es ein zentrales Thema gibt: Personen werden mit höherwertigen Aufgaben beschäftigt, ohne dabei die entsprechende Besoldung zu erhalten. Natürlich treffe ich auch den einen oder anderen Kollegen, mit dem ich viele Jahre in gemeinsamer Arbeit verbracht habe. Gemeinsam mit Staatssekretär Götze bin ich durch die Behördenleitung nett empfangen und auch als "Kollege von uns" offiziell von Polizeidirektor Matthias Kehr begrüßt worden.

Plenartag.

Freitag, 27.09. – noch 30 Tage bis zur Wahl

Nicht mehr viele Sitzungen hat diese Legislaturperiode. Aber heute ist nochmal Plenartag. Der Landtag in Erfurt ruft. Am Rande des Plenums treffe ich mich mit Dr. Iris Martin-Gehl. Wir sprechen gemeinsam über die Situation der Thüringer Polizei, über die Stärkung der Präventionsstellen zur wirksamen Bekämpfung von Straftaten. Und: Es geht um Beförderungen, Beurteilungen, Stellenbesetzungen und die Stärkung des Polizeivollzuges. Unser Fazit: Noch nie hat eine Landesregierung soviel für die Thüringer Landespolizei in einer Wahlperiode getan wie r2g. Aber es gibt auch noch viel zu tun. Ideen und Vorschläge gibt es genug.

Das Team kämpft derweil beim Klimastreik in Erfurt für den Erhalt unseres Planeten, trotzt dabei dem Regen und unterstützt meine Plenararbeit digital.

Das Team arbeitet mal wieder am PC.

Donnerstag, 26.09. – noch 31 Tage bis zur Wahl

Ich nehme heute den ganzen Tag an der Plenarsitzung des Landtags teil, Birgit und Johannes arbeiten sich an einigen Fragen ab, die abgeordnetenwatch.de allen Kandidatinnen und Kandidaten gestellt hat. Die grundlegende politische Linie ergibt sich klar aus unserem Wahlprogramm und letztlich können wir die Antworten mit geringen Änderungen abschicken. Gern würde ich mich ausführlicher äuß0ern, aber maximal 300 Zeichen pro Antwort lassen wenig Spielraum. 

Am Abend sind auch unsere Postkarten an alle Haushalte endlich bereit für den letzten Schliff. Den bekommen sie von Tom, der die kleinen Unzulänglichkeiten beseitigt, die Birgit noch findet. Ab damit in die Druckerei, damit die Verteilerei endlich losgehen kann! Und zwischendurch erfüllt Tom unserer [ˈsolid]-Gruppe einen Wunsch. Er entwirft T-Shirts und bestellt sie auch gleich noch, natürlich erst nach Freigabe des Layouts durch die Jugendlichen.  

Hallo, Dichter!

Mittwoch, 25.09. – noch 32 Tage bis zur Wahl

Autogramm? Gern!

"Mittwoch 17 Uhr. Landolf Scherzer liest." So stand es im Anstoß, auf unserem Veranstaltungsflyer und am Montag auch in der OTZ. Rund 30 Gäste folgten der Einladung unseres Kreisverbandes. Und ich denke, sie wurden nicht enttäuscht. Auf dem Tisch, an dem der Stuhl für Landolf Scherzer stand – und den er während der Lesung nicht ein einziges Mal benutzte – lag ein Stoß Bücher. Auf unsere Bitte hin hatte der Autor sich nicht auf eines seiner zahlreichen Werke beschränkt, sondern einen kleinen Querschnitt ausgewählt. Von der DDR-Fischfangflotte (Fänger und Gefangene) über Tschernobyl (Letzte Helden), China (Madame Zhou und der Fahrradfriseur), Griechenland (Stürzt die Götter vom Olymp) und Kuba (Buenos días, Kuba) spannte er den Bogen bis zu Bodo Ramelows ersten hundert Tagen als Ministerpräsident (Der Rote). Mit vielen, über die er geschrieben hat, hat Landolf Scherzer noch immer Kontakt, auch mit dem Ministerpräsidenten, der manchmal anruft und das Gespräch dann mit "Hallo Dichter!" beginnt.

Falten. Packen. Basteln. Drehen. Beraten.

Dienstag, 24.09. – noch 33 Tage bis zur Wahl

Heute ist kollektive Büroarbeit angesagt. Zeitungen für Steckaktionen falten, Info-Tüten für Info-Stände zusammenstellen, zwischendurch und nebenbei reichlich Kaffee, Besucher im Wahlkreisbüro empfangen, das zur Zeit weniger nach Büro als nach Schlachtfeld aussieht.

Dann greifen Birgit und Johannes zu Stift und Schere und gestalten das neutrale Infostand-Glücksrad individuell. Die beiden roten Sektoren werden für den Hauptgewinn auserkoren. Die blauen sind den Nieten vorbehalten.

Dann darf ich testen. Großer Jubel. Gleich beim ersten Mal: Hauptgewinn. Wenn Sie auch mal drehen wollen: ab 2. Oktober sind wir mit unserem Infostand im Wahlkreis unterwegs. Und mit dem Glücksrad...

Ich muss eilig los – dringender Termin. Aber vorher machen wir noch eine kurze Besprechung in Vorbereitung der Beratung unseres Kreiswahlbüros, dienachher stattfinden wird, leider ohne mich. Birgit und Johannes wissen aber, was alles passieren muss. Die machen das schon.    

Buntes Programm.

Montag, 23.09. – noch 34 Tage bis zur Wahl

Die Woche beginnt mit einem Sammelsurium an Aufgaben. Birgit wird mit Home-Office beauftragt und ist erstmal ausgelastet.

Johannes und ich bereiten das Material für unsere Infostände vor, dann werden noch ein paar Plakate aufgehängt und dabei mutwillig zerstörte entdeckt. Gut, dass Birgit am Computer sitzt. Wir schicken ihr Fotos und beauftragen sie, Anzeige zu erstatten.

Nach dem Abendbrot fahre ich mit Johannes nach Rudolstadt. Auf Einladung des Kulturrats Thüringen e.V. findet im Schminkkasten eine Podiumsdiskussion „Kultur und Politik im Gespräch“ – zur Kulturentwicklung in Thüringen – statt. Ein Kulturfördergesetz gibt es in Thüringen noch nicht. Mit unserem neuen ThürPersVG haben wir den Mitarbeitenden aber die Möglichkeit gegeben, künftig auch ihre Ideen mit einzubringen. Der Kulturrat hat die Verhandlungen zum Gesetz stetig begleitet und kann auch nachvollziehen, dass bei so vielen unterschiedlichen Ansprüchen an ein Gesetz dieses eben noch nicht verabschiedet wurde. Das muss in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden.

Feiertag. Wir haben es verdient.

Freitag, 20.09. – noch 37 Tage bis zur Wahl

Fast wie gestern – aber neue Region.

Donnerstag, 19.09. – noch 38 Tage bis zur Wahl

Helfer Robert ist wieder zur Stelle, so dass wir auch heute zwei Teams am Start haben. Mit der Aussicht auf ein besonders langes Wochenende arbeitet es sich auch besonders schön.

Heute ist die VG Schwarzatal dran. Ich fahre mit Barkas und Robert nach Katzhütte und starte dort, Birgit und Johannes kommen uns von Sitzendorf aus entgegen. Nebenbei plakatieren die beiden auch noch in einem kleinen Stück Saalfelds. Wittgendorf, das die Gemeindegebietsreform genutzt hat, um Ortsteil der Kreisstadt zu werden, gehört noch immer zu meinem Wahlkreis und darf natürlich nicht vergessen werden.

Und manchmal findet man in meinem Wahlkreis auch Motive für ein Märchenbuch...

Ein neuer Helfer.

Mittwoch, 18.09. – noch 39 Tage bis zur Wahl

Team 1.

Ich habe Glück. Es gelingt mir, ein neues Teammitglied zu rekrutieren. Zwei Plakatierteams kommen viel schneller zum Ziel. So können wir heute zu Feierabend Königsee und Umgebung abhaken und Team 2 schafft es auch noch, mit dem Schwarzatal zu beginnen.

Es geht los.

Dienstag, 17.09. – noch 40 Tage bis zur Wahl

Gut vorbereitet können wir heute die Plakatierung beginnen.

Zuvor allerdings wird unser Wahlkampfmobil chic gemacht – ein Barkas B 1000, produziert vor rund 30 Jahren in Karl-Marx-Stadt.

Die neue Plane ist die mit Abstand größte Aufgabe für unseren Layouter Tom gewesen. Zumindest die mit der größten Fläche. Die kleinste war... nein, dazu komme ich noch, wenn ich von unseren Infoständen berichte.

Karsten hat den Barkas zur Verfügung gestellt und fährt die erste Runde mit. (Sollte ich Karsten ehrenhalber ins Ä-Team aufnehmen? Als Karsten Träffurth, damit's nicht so auffällt?)

Leiter, Plakate, Kabelbinder auf die Ladefläche – und schon kann's losgehen. Ab sofort sind zwei Plakatierteams unterwegs rund um und in Königsee: Nummer 1 (Karsten und ich) ist mit dem Barkas unterwegs, Nummer 2 (Birgit und Johannes) mit meinem Dacia. 

Der heiße Wahlkampf ist eröffnet.

Montag, 16.09. – noch 41 Tage bis zur Wahl

Wir allerdings verschieben den Start noch um einen Tag. Arzttermine, Home-Office...

Freitag, der 13. – aber alles klappt.

Freitag, 13.09. – 44 Tage vor der Wahl

Wieder mal ist Berufsberatungsmesse im Landkreis und wieder mal ist die Bundeswehr dabei. Was unsere [ˈsolid]-Mitglieder davon halten, steht hier. Und sie unternehmen was. Johannes hilft bis Mittag.

Birgit hat den Vormittag mit Home-Office-Arbeiten verbracht. Jetzt geht es für sie und Johannes weiter mit dem Aufhängen der Kindertagsplakate. In Rudolstadt am Bayreuther Platz ist eins der gestern aufgehägten verschwunden. Da kommt sofort Ersatz hin!

Letzte Aktion vor dem wohlverdienten Wochenende: Teilnahme am Klimaaktionstag in Rudolstadt. Hier ist auch Karsten mit seinen SOLELEC-Waterbikes und anderer klimafreundlicher Technik dabei.

Unser viertes Ä-Team-Mitglied hat sich entschlossen, am Wochenende in Berlin zu bleiben. Auf der Layout-Liste stehen noch einige wichtige Dinge. Doch über die berichte ich später.

Plakate fädeln – 2. Runde.

Donnerstag, 12.09. – 45 Tage vor der Wahl

Heute haben Birgit und Johannes volles Programm: bis mittags Plakate fädeln, dann geht es nach Bad Blankenburg. Ziemlich genau 100 kg Anstoß (Anstöße?) sind gekommen. Birgit freut sich, dass Johannes die vier Kartons zu ihrem vorläufigen Ziel bringt – ins Haskala bzw. in mein Wahlkreisbüro in Bad Blankenburg.

Und die fertig gefädelten Plakate für meinen Wahlkreis 28 transportiert Johannes ebenfalls ins Wahlkreisbüro.

Rund ein Drittel der Anstöße werden in Bad Blankenburg für den Versand an Genoss_innen und Sympathisant_innen fertig gemacht, der "Rest" soll an den Infoständen verteilt werden. Die helfenden Bad Blankenburger_innen bekommen danach gleich noch eine Kurzanleitung in Plakatefädeln.

 

Birgit und Johannes starten zur nächsten Runde: Kindertagsplakate aufhängen.

Dann zurück ins Haskala – weiterfädeln. Und am Abend gibt es dort noch Abendbrot für alle Helfer_innen.

 

 

 

 

 

 

 

Gern wäre ich dabei. Aber Plenum muss sein.

Plakate fädeln – erster Anlauf.

Dienstag, 10.09. – 47 Tage vor der Wahl

Riesige Stöße "Vordermänner" liegen bereit. Nächste Woche sollen sie an die frische Luft. Da ist Vorbereitung sinnvoll: alle Kabelbinder einfädeln, die sich schon vorher einfädeln lassen. Birgit und Johannes basteln einen Plan - immerhin gilt es, die verschiedenen Plakate – Ministerpräsident, Themen (vier verschiedene) und Direktkandidat – sinnvoll zu mischen. Hier helfen wohl Birgits vier Semester Mathematik, jedenfalls - kleiner Vorgriff auf nächste Woche – geht am Ende tatsächlich alles auf.

Dann geht's los: zwei Plakate Rücken an Rücken, drei Kabelbinder rechts, einer oben, einer unten – ab auf den großen Stoß... Am Nachmittag finde ich etwas Zeit um mitzumachenund es kommen noch zwei Helferinnen. Ein Teil der Plakate wird auch "vor Ort" gefädelt.

Die Stöße unbearbeiteter Plakate schmelzen zusehends.

Hau ruck! - Rein ins Auto und ab nach Bad Blankenburg!

Dort trifft sich heute auch noch unser Kreiswahlbüro. Gegen 21 Uhr ist der (Wahlkampfvorbereitungs-)Tag dann zu Ende.

Morgen ist für Birgit und Johannes Home-Office angesagt. Ich habe Fraktions- und anschließend – wie auch am Donnerstag und Freitag – Plenarsitzung.

Das Team ist fleißig. Heute jede_r für sich.

Montag, 09.09. – 48 Tage vor der Wahl

Ich "sortiere" in unserer Wahlkampfzentrale in Bad Blankenburg und schaffe den Platz, der sehr bald gebraucht werden wird. Johannes ist schwer beschäftigt, meine mandatsbezogenen Wünsche zu erfüllen. Birgit ist am PC beschäftigt und Tom nutzt seine knappe freie Zeit während der Sitzungswoche des Bundestages, um seine Layoutideen umzusetzen.

 

Nachgeliefert:

Die Präsentation unserer Wahlkampagne in Erfurt ist Geschichte, nun darf hier auch mein Foto mit Plakatvorderseite zu sehen sein.

Und nochmal: mit dem Infomobil unterwegs.

Sonnabend, 07.09. – 50 Tage vor der Wahl

Heute auf dem Markt in Rudolstadt. Gestern halfen die Königseer Genossinnen und Genossen, heute sind die Rudolstädter zur Stelle.

Mit dem Infomobil unterwegs.

Freitag, 06.09. – 51 Tage vor der Wahl

Spannende Veranstaltung.

Donnerstag, 05.09. – 52 Tage vor der Wahl

Geschafft. 11:45 Uhr wird der Anstoß bestellt, die beiden Akteure können endlich ihren Nachtschlaf nachholen.

Am Vormittag bis in den Nachmittag erledige ich wieder Parlamentsarbeit im Innenausschuss, während sich Johannes mit dem Terminkalender und der Datenablage beschäftigt. Am Abend können Johannes und ich dann meine Kollegin Martina Renner (MdB) in Bad Blankenburg begrüßen. Gemeinsam mit gut 30 Interessierten diskutieren wir zum Thema „Schattenarmee oder Einzelfälle – Rechte Netzwerke in Bundeswehr und Polizei“.

Martina belegt in ihrem Vortrag, dass es auf der Grundlage des Nationalsozialismus aus dem Hitlerregime seit Ende der 1940-er Jahre manifeste Strukturen gibt, um mit geheimen Operationen kommunistische oder sozialistische Strukturen zu zerschlagen. Sie zeigt auch ganz klar, dass diese Strukturen heute noch bestehen. Wenn Polizeibeamte ohne Anbindung an das polizeiinterne „Netz“ Ermittlungen durchführen (müssen), um diese Ermittlungen zum tatsächlichen justiziellen Erfolg zu führen, so macht das deutlich, wie mächtig diese „Schattenarmee“ ist.

Sömmerda – Berlin – Erfurt – Berlin.

Mittwoch, 04.09. – 53 Tage vor der Wahl

Johannes leistet schon wieder solidarische Hilfe in Sömmerda und „fädelt Plakate“ – er zieht Kabelbinder ein, damit es dann auf der Leiter schneller geht. Bei uns soll die Fädelei erst am 10. September beginnen. Johannes hat dann schon Übung.

Birgit ist mit dem Anstoß beschäftigt – der soll morgen in die Druckerei.

 

Am Abend nehme ich dann gemeinsam mit Johannes am Fraktionsempfang teil und lenke danach das Sächsische Wahlkampfmobil in unseren Landkreis.

Ab sofort wird es in Thüringen zum Einsatz kommen.

Anstoß-"Schnipsel"

Tom und Birgit beginnen, als Tom von der Arbeit kommt, die zweite Schicht: Anstoß „bauen“. Das zieht sich dann in den nächsten Vormittag hinein.

Vier der 12 Seiten sind der Vorstellung der Direktkandidaten vorbehalten, zwei für Katharina, zwei für mich.

Das Heft wird diesmal in größerer Auflage erscheinen. Wir wollen es an Infoständen verteilen.

Für Fragen offen.

Di., 03.09. – 54 Tage vor der Wahl

Birgit und Tom „basteln“ in Berlin ein Plakat für Veranstaltungsankündigungen, Johannes greift dem Kreisverband Sömmerda unter die Arme und bringt Plakate und andere Wahlkampfmaterialien aus Erfurt in die dortige Geschäftsstelle. Und ich gehe wiedermal meiner Arbeit als Abgeordneter nach.

So ganz nebenbei entsteht auch noch meine Seite zur Landtagswahl bei Abgeordnetenwatch. Für politisch Interessierte ist das eine tolle Möglichkeit, Fragen an die Abgeordneten zu richten, an mich zum Beispiel geht das
hier.

Zeitungen sind da. Bürgerbündnis protestiert.

Montag, 02.09. – 55 Tage vor der Wahl

Während ich parlamentarische Termine wahrnehme, startet Johannes nach Eisenberg. Er holt weitere Zeitungen ab und bringt sie nach Saalfeld und Bad Blankenburg.

Zwischenzeitlich kommt von Birgit und Tom aus Berlin die Nachricht, dass wieder einiges in der Druckerei bestellt wurde und beide nun mit der Fertigstellung des Anstoß‘ beschäftigt sind.

Für mich heißt es erstmal, Technik zusammenpacken und auf nach Königsee. Dort demonstriert ein Bürgerbündnis gegen eine Veranstaltung von B. Höcke im Waldhaus, die ich angemeldet hatte. Weil das Objekt Eigentum der Stadt Königsee ist, fanden in den letzten Tagen mit dem Bürgermeister der Stadt heftige Diskussionen statt.

Auch Zumsaru, das Bündnis Zivilcourage und Menschenrechte im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, ruft zu unserer Demo auf: „Fast 30 % in Sachsen, über 20 % in Brandenburg und das für eine Politik, die durch einen rechtsextremen Flügel geprägt ist. – Deshalb demonstrieren wir heute ab 17 Uhr in Königsee für ein weltoffenes und vielfältiges Thüringen. Wir setzen ein Zeichen gegen den völkisch-nationalen Kurs der Höcke-AfD!“

Rund 80 Menschen demonstrieren gemeinsam – ein guter Anfang!

Bürgerbündnis verteilt Flyer.

Sonnabend, 31. August – 57 Tage vor der Wahl

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern unseres Königseer Bürgerbündnisses verteile ich heute die Flugblätter mit der Erklärung des Stadtrates in die Briefkästen der Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Plakate sind da.

Freitag, 30. August – 58 Tage vor der Wahl

Material holen in Eisenberg. Die Plakate und Kabelbinder sind da, auch die Kandidatenfolder und -postkarten. Johannes und Stefan laden fleißig ein.

Dann eiliger Start nach Saalfeld zur Gesamtmitgliederversammlung des Kreisverbandes. Man wartet auf meine Einstimmung in den Wahlkampf. Ich bin pünktlich da und Paul kann eröffnen. Zum ersten Mal leitet er eine GMV unseres Kreisverbandes, der sich in den letzten Jahren deutlich verjüngt hat. Das fing irgendwie mit Pauls Eintritt vor etwas mehr als zwei Jahren an…

Schnell noch TOP 2 – Wahl der Landesausschuss-Mitglieder – und dann kommt der gemütliche Teil: Gespräche am Bratwurstrost.

Halt, nein! Erst muss der Transporter entladen werden. Kurzes Durcheinander, dann Kette gebildet. Läuft. – Die Bratwürste werden weder schwarz noch kalt.

 

 

So sieht mein Plakat also gedruckt aus.

Nun müssen wir "nur noch" im ganzen Wahlkreis Laternenpfähle und andere geeignete Orte finden, um es zusammen mit den anderen Plakaten aufzuhängen.

Am 6. September werden die Plakate in Erfurt vorgestellt, ab 16. September dürfen sie "an die frische Luft", dann beginnt der sogenannte heiße Wahlkampf - die letzten sechs Wochen vor der Landtagswahl..

Bürgerbündnis will protestieren.

Do., 29. August – 59 Tage vor der Wahl

Am kommenden Montag soll in Königsee eine Veranstaltung mit B. Höcke, dem Spitzenkandidaten der AfD zur Landtagswahl stattfinden. Ein Bürgerbündnis hat sich zusammengefunden, um zu protestieren. Heute kommen Flyer aus der Druckerei, mit denen wir die Königseer an die vom Stadtrat in der vorletzten Wahlperiode beschlossene Erklärung „FÜR Toleranz und Zivilcourage und GEGEN gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und jedwede Art der körperlichen und seelischen Gewaltanwendung“ erinnern wollen.

"Das Gewitter ist verzogen..."

Mittwoch, 28. August – 60 Tage vor der Wahl

Sanfter Tourismus, erneuerbare Energien, Ökologie – das sind Felder, die auch von Linken beackert werden. Wie das genau aussehen kann, darf ich heute selbst anschauen und testen.

Ein heftiges Gewitter entlädt sich am Hohenwarte-Stausee, aber danach geht alles fix: Karsten montiert in Blitzesschnelle zwei Wasserfahrzeuge.

Mit zwei Waterbikes, die nicht nur von unserer Muskelkraft, sondern zusätzlich von Solarenergie angetrieben werden, fahren Karsten und ich kreuz und quer durch die Alter-Bucht. Kein störendes Motorengeräusch, nur das Rauschen des Wassers in einer wunderschönen Umgebung – das ist wahre Erholung.

Die Entwickler des SOLELEC, den ich ausprobieren durfte, berichten:

Vor etwa vier Jahren hat unser „Kollektiv Alternative Energie“ überlegt, was man aus einem alten DDR-Surfbrett noch machen kann. Das Ergebnis war ein E-Surfbike. Um nicht ständig die Batterie laden zu müssen, haben wir zwei Solar-Panele auf das Board geklebt. Damit war unser erstes solarelektrisches Wasserfahrzeug geboren. Seitdem entwickeln wir unsere Wasserfahrzeuge mit solarelektrischem Antrieb ständig weiter.

Zur aktiven Freizeitgestaltung auf dem Wasser ist für uns auch die körperliche Bewegung ein wichtiges Element. Deshalb haben wir das Ganze zu einem sogenannten „Waterbike“ weiterentwickelt. Mit unserem Human-Hybrid-Powerantrieb kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er/sie mit Muskelkraft oder der Kraft der Sonne fahren will.

Alle Modelle sind zerlegbar und haben aufblasbare Schwimmkörper, so dass sie in einem PKW-Kombi transportiert werden können. Geplant sind auch ein 4-Sitzer und eine Art Wasser-Scooter.

Ich wünsche dem Team viel Erfolg und auch Spaß mit ihren tollen Fahrzeugen... und immer eine Handbreit Wasser unterm (nicht vorhandenen) Kiel!

Fotos bei Sonne und Regen...

Di., 27. August – 61 Tage vor der Wahl

Rainer geht heute seiner Arbeit als Abgeordneter nach, Birgit und Johannes starten die nächste Fotosafari. Das Wetter ist schön, allerdings sprechen die Meteorologen von Hitze und Gewittern. Sie sollen Recht behalten. Die Tour in und um Königsee ist fast beendet, als Blitze über den Himmel zucken und der Donner eine Sekunde später ertönt. Der Platz auf dem Aussichtspunkt neben dem leider geschlossenen Barigauer Turm ist da wohl nicht der beste. Auf der Rückfahrt gibt es dann eine kostenlose Autowäsche.

Am späteren Nachmittag im Wahlkreisbüro heißt es für die beiden dann, Wahlmaterialien zu ordnen, nochmal einen Blick in die Unterlagen für die gemeinsame abendliche Beratung des Kreisvorstands und des Kreiswahlbüros zu werfen und Vorbereitungsarbeiten für die folgenden Tage zu erledigen.

...und ein „neues“ Auto.

Anmerkung der Fotografin:
Das offizielle Foto ist gut getroffen, nur die Gesichtsfarbe  „des Originals“ scheint deutlich gesünder.

Im Schatten der Heidecksburg.

Montag, 26. August – 62 Tage vor der Wahl

Der dritte (oder doch schon vierte?) Anlauf des Fototeams, das sich vor fünf Jahren hervorragend bewährt hat, klappt endlich. Rainer und Birgit drehen eine Runde in und um Rudolstadt und halten schöne Motive fest – nicht auf Zelluloid, sondern wie heutzutage üblich als Bits und Bytes auf einer SD-Card. ´Die Spannung, was der Layouter draus machen wird, steigt.

25,29 % Gefälle – oder Steigung. Kommt auf die Richtung an.

Freitag, 23. August – 65 Tage vor der Wahl

Zum zweiten Mal startet heute das Dream-Team Birgit und Johannes, bewaffnet mit Kamera, Mobiltelefon und umfangreicher To-do-Liste, um zu fotografieren. An wunderschönen Motiven mangelt es in meinem Wahlkreis wirklich nicht. Petrus hat diesmal ein Einsehen und lässt die Sonne über einen wolkenlosen Himmel wandern.

Ziel ist die Verwaltungsgemeinschaft Schwarzatal. Johannes sieht zum ersten Mal die Gemeinde Deesbach und wundert sich sehr, dass man auf die Idee kommen konnte, hier einen Ort anzulegen. Er freut sich bestimmt schon riesig aufs Bestücken der Deesbacher Briefkästen.

Computerarbeit ist auch Wahlkampf.

Mittwoch, 21. August – 67 Tage vor der Wahl

Seit Tagen drängle ich. Nun sind endlich die ersten Layouts fertig und wandern in die Druckerei. Liefertermin: nächste Woche Dienstag.
Noch ist der „heiße Wahlkampf“ so weit weg, dass wir auf Expresslieferungen verzichten können. Erstaunlich ist, dass auch ohne Expressaufschlag bereits acht Stunden nach der Bestellung der erste Druckauftrag erledigt ist und sich mein Taschenkalender schon auf dem Versandweg befindet.

Im Kräutergarten unterwegs.

Dienstag, 20. August – 68 Tage vor der Wahl

Heute ziehen Birgit und Johannes gemeinsam los, um in und um Bad Blankenburg zu fotografieren. Das Wetter spielt nicht so richtig mit, die Sonne bleibt hinter grauen Wolken verborgen. Mein Wahlkreis ist aber auch ohne Sonnenschein schön, und wenn das mit der Trockenheit so weitergeht, wird künftig Regen das „neue schöne Wetter“ sein.

Manches klappt nur sonntags.

Sonntag, 18. August – 70 Tage vor der Wahl

Birgit und Tom beschauen am Spätnachmittag unser künftiges Wahlkampfmobil. Das muss noch fein herausgeputzt werden, eine der Spezialaufgaben für unseren Layouter Tom. Dazu braucht Tom genaue Maße und ein paar Ideen, wie sich diese und jene Tücke meistern lässt.

Fotos des Autos gibt es zwar schon, aber die sind nur für den Layouter. Hier werden wir unser Wahlkampfmobil natürlich erst vorstellen, wenn es „in den Startlöchern steht“.

Heute geht's wie's Brezelbacken.

Do., 15. August – 73 Tage vor der Wahl

Nachdem wir in der vergangenen Woche pro LinksBlick viel Strecke zurücklegen mussten, habe ich für die heutige Tour ein Gebiet gewählt, in dem die Briefkastendichte deutlich höher ist: Schwarza-Nord. Aber erstmal gibt es wieder Motivations-Kaffee und -Kuchen.

Die LinksBlick-Kisten leeren sich schnell, besser gesagt: wir leeren sie schnell und stecken unzählige LinksBlicke in die Hausbriefkästen.

Zwischendurch schickt Petrus zwei…drei Duschen, das Team jedoch ist wasserdicht.

Wo die Katze in die Schwarza läuft...

Freitag, 09. August – 79 Tage vor der Wahl

Kurze Teambesprechung, natürlich mit Kaffee und Kuchen – das „vor-Ort-Team“ muss motiviert werden! Und dann fahren wir durch das wunderschöne Schwarzatal nach Katzhütte.

Birgit und Johannes gehen mit einem großen Stapel LinksBlick am Ortseingang los, ich laufe ihnen von der Ortsmitte aus entgegen, bis wir uns treffen. Dann fahre ich die beiden zum nächsten Ortseingang; so geht das Spiel weiter, bis es keinen weiteren Ortseingang mehr gibt.

Birgit beschwert sich, dass sie zig Mal über die Katze musste – mehr als ein Dutzend Brücken führen über das Gewässer, das Pate stand beim Ortsnamen Katzhütte. Und jede dieser Brücken führt zu einem einzelnen Grundstück mit Briefkasten. Besondere Freude gibt’s dann, wenn ein Schild dran klebt: „Keine Werbung!!!“. Johannes stöhnt über solche Schilder an weit abgelegenen, möglichst nur über steile Anstiege zu erreichenden Häusern. – Ökologisch sinnvoll sind die Aufkleber ja, für unser Vorhaben allerdings kontraproduktiv.

Irgendwann ist der Ort (halbwegs) komplett bestückt, und wir fahren in den Feierabend.

In 80 Tagen um die Welt – nein, durch den Wahlkreis.

Do., 08. August 2019 – 80 Tage vor der Wahl

 

Mein Porträt-Foto für den Wahlkampf ist fertig, Folder, Personenpostkarten und Plakate sind vom Landeswahlbüro in Auftrag gegeben worden.

Tom arbeitet ab sofort meine zahlreichen Wünsche ab und wir den Riesenberg Zeitungen, der in meinem Wahlkreisbüro in Bad Blankenburg aufgetürmt ist.

Da heißt es falten, falten, falten, damit die „LinksBlicke“ morgen jeweils mit einem Handgriff in den Briefkästen verschwinden.


Das Ä-Team ist am Start.

Am 11. Mai 2019, fast ein halbes Jahr vor der Landtagswahl im Oktober, wurde ich vom Kreisverband meiner Partei als Direktkandidat für den Wahlkreis 28 nominiert.

Gleich nach den Kommunalwahlen Ende Mai begannen die Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf. In wenigen Wochen startet nun der „heiße Wahlkampf“. Aber schon jetzt ist das Ä-Team fleißig mit der Vorbereitung beschäftigt, genauso wie Kreis- und Landeswahlbüro.

Das Ä-Team besteht aus vier Leuten. Da bin ich, der Kandidat Rainer Kräuter, die beiden Zuständigen für fast alle Aufgaben Johannes Häfke und Birgit Pätzold sowie unser Layouter Thomas (Tom) Pätzold. – Warum wir das Ä-Team sind, ist sicher klar?!

Und hier entsteht nun Tag für Tag unser neues WahlkampfBILDERbuch.

Das von 2014 ist hier zu finden. Vielleicht möchte ja die eine oder der andere unserer Leser_innen noch mal schauen, wie das alles damals war.